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Wochenende.

Wie freut man sich doch auf die Wochenenden, bei mir immer dabei: Die Hoffnung, dass dieses jene Wochenende anders wird - anders wie die unzähligen Wochenenden vorher. Aber immer wieder ist dann da die Enttäuschung, dass eben nichts anders ist. Und genauso ist es auch heute. Nach der Arbeit war ich froh Feierabend zu haben, aber auch da merkte ich schon die Anspannung in mir, diese Angst, diese Unruhe. Und wieder sitze ich jetzt allein in meiner kleinen Wohnung, schaue ab und an aus dem Fenster, auf das Leben da draußen. Ein Leben, welches wirklich nicht meines ist... Lange jedoch mag ich diesen Anblick nicht ertragen und widme mich wie immer meiner Einsamkeit. Proste mir selbst mit einem Glas Sekt zu - zur Feier des Tages. Gibt es einen Grund zum Feiern? Nein, den gibt es nicht. Vielleicht trinke ich eher der Enttäuschung wegen, weil eben alles ist wie es ist. Vielleicht auch, weil ich wieder maßlos von mir selbst enttäuscht bin. Denke ich an den gestrigen Tag, wird mir eh ganz anders...
Aber etwas Gutes hatte sogar der erste Tag im Februar, denn die Astro-Tante im Fernsehen sagte heute früh, dass mein Sternzeichen an diesem Tag keine wichtigen Entscheidungen treffen sollte. Somit versuche ich wenigstens diesem Problem heute aus dem Weg zu gehen... so gut es geht.

Aber dann: Prost auf dieses 'Leben' und dazu noch eine kleine musikalische Begleitung, die mich gerade ein wenig aufheitert:


1.2.08 21:04


Im Moment ...

bin ich wohl noch etwas irritiert über das neue Layout von der myblog-Seite... Den Vorgänger fand ich irgendwie angenehmer, aber nun ja - mit manchen Dingen muss man sich einfach mal abfinden.

Ja, so ist meine erster 'Alltags-Arbeitswoche' auch schon vorbei. Da ich dort so arg viel zu tun hatte, kam ich nicht einmal dazu, dieses neue Layout früher zu entdecken und somit hier etwas zu schreiben. Auch mein E-Mail-Postfach musste heut früh erst einmal abgestaubt werden.

Irgendwie bin ich mir auch grad gar nicht mehr sicher, ob es heute so sinnvoll ist, hier überhaupt etwas zu schreiben. In mir wieder die altbekannte Leere, die wahrscheinlich als Fazit des gestrigen Abends heute so präsent ist. Manche Dinge wollen einfach nicht vergessen werden, immer wieder sind sie da und mit dem Ratschlag meines Vaters 'Das musst du einfach abhaken' kann ich nichts anfangen. Das einfach 'Abhaken' ist nicht einfach - nicht für mich. Wie sowas überhaupt funktioniert, konnte mir auch noch keiner sagen... Aber gut, dass es gestern geregnet hatte. Die halbe Stunde im Regen tat gut, kaum jemand war draußen unterwegs - schließlich war es ja dunkel, kalt und reichlich nass. Mir half der Regen dabei, diese Gedanken wieder loszuwerden, wieder in die hinterste Ecke zu verdrängen, in der Hoffnung, dass sie dort einige Zeit verweilen.

Vielleicht schaffe ich es ja heute, mich um ein paar Bilder zu kümmern. Bilder von schönen Erinnerungen, Bilder von schönen sechs Tagen Leben ... Nun ja, ich wünsche ein schönes Wochenende ...

 

12.1.08 11:43


Da war ...

das neue Jahr gerade mal 51 Minuten alt - und mir war nur danach, alles komplett zu beenden. Es war die Angst, die Angst vor dem Alltag hier - vor allem hier. Ich möchte dieses Leben, so wie es ist nicht mehr. Gehofft habe ich, dass das gute Gefühl der letzten Tage auch hier weiterhin anhält - doch das Hoffen war umsonst. Es ist alles wieder da, was ich die letzten sechs Tage vergessen, verdrängt hatte. Ich versuche die Erinnerungen an das Schöne am Leben zu halten, aber mit jeder weiteren Stunde merke ich, dass es immer schwieriger wird.

Nun denn - das Chaos im Kopf wird auch gerade nicht weniger... Vielleicht schaff ich es auch bald hier ein paar der schönen Erinnerungsfotos hochzuladen.

Euch trotzdem, es gehört sich ja irgendwie so, an dieser Stelle: Alles Gute für das neue Jahr!  

4.1.08 11:03


Jetzt ist es ...

... endlich bald vorbei, Weihnachten 2007. Die Hoffnung wieder einmal aufs Neue begraben, dass es sich doch mal wieder so anfühlt wie Weihnachten - so wie es vor einigen Jahren noch war. Doch mit jedem weiteren Jahr stirbt die Hoffnung ein wenig mehr, dass es wieder so sein wird wie früher. Und auch das Schauspiel bei der Familie fällt immer schwerer.

Heute Abend werde ich meinen Koffer packen, um dann am Freitag die Stadt hier verlassen zu können - sei es auch nur für ein paar Tage. Aber wenigstens darf ich auf das Schauspiel am Silvester-Abend verzichten, meiner Einsamkeit und mir muss ich nichts vormachen. Es bleibt nur die Hoffnung, dass mein kleiner i-Pod Akku die Tage durchhält.

Obwohl mir die bevorstehenden Tage Angst machen - ich versuche mich zu freuen, allein die Tatsache, dass es einmal kein 'Prosit Neujahr' geben wird ...

26.12.07 09:16


Kurz vor ...

... dem Weihnachtsfest, bzw. Familienfest. Ich fühl mich leer, bin müde und habe heute morgen pünktlich zum Aufstehen wieder diesen Selbsthass, der mich zweifeln lässt, wie ich den Tag überstehen soll - wie ich jeden weiteren Tag überstehen kann. Nunja, der eigentliche Grund meines Eintrags: Auch wenn es für den ein oder anderen keine schönen Tage werden, ich wünsch euch alles erdenklich Gute. Stürzen wir uns mit großer Angst in die kommenden Tage...

'Augen auf und durch' ...

24.12.07 07:34


Ja, es ist

reichlich ruhig hier geworden.Was wahrscheinlich daran liegt, dass ich nicht wirklich weiß wohin, nicht weiß wer ich bin und wohin ich soll. Vielleicht fehlt mir wirklich der Mensch, der mir die Hand reicht - gerade jetzt. Der Mensch der einfach nur da ist und dableiben wird - nicht wieder geht und mich allein im Scherbenhaufen sitzen lässt.

Eigentlich sollte ich mich jetzt freuen: Ich habe zwei Wochen Urlaub, bin bald sechs Tage raus aus dieser Stadt- doch: ich habe angst; angst vor weihnachten, angst davor die sechs tage allein zu sein, angst davor, dass alles bleibt wie es ist... und ich weiß, dass sich niemals etwas ändern wird ...

ich hab angst...

 

PS: Musiktipp: TON - Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen (www.ton-band.de) DANKE Tobi (und jetzt ist nicht nur mein Hundchen gemeint .. ^^!  

21.12.07 22:28


So langsam...

verschwindet die Erkältung, endlich. Nur an meinem Gemütszustand hat sich nichts geändert. Vielleicht nur der Aspekt, dass es keine Tränen mehr gibt und sich dafür in mir eine Leere ausgebreitet hat, ein Gefühl, nicht zu wissen wohin man gehört, für was man überhaupt hier ist. Das Einzige was feststeht: Morgen gehts wieder zu Arbeit. Mit reichlich gemischten Gefühlen. Einerseits bin ich froh, wieder etwas 'sinnvolles' zu tun, Ablenkung zu bekommen. Aber andererseits weiß ich, dass ab morgen wieder auch das Schauspiel beginnt und so der tägliche Kampf in einer Welt, die schon so lange nicht mehr meine zu sein scheint ...

5.12.07 09:10


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