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Same shit - different day

Mein erster Eintrag, soviel kann ich jetzt schon sagen, wird kein wirklich langer werden. Dafür bin ich eindeutig zu müde; dafür geht es mir eindeutig zu schlecht... zu schlecht wovon? Vom Leben, vom Essen, vom guten Rotwein gestern. Und wenn ich an die kommenden sieben Tage denke, wird das unwohl-fühlen nur noch stärker. Sieben Tage Einsamkeit, viel zu viel Zeit zum (Nach-)Denken. Aber anstoßen möchte ich mit einem eventuellen Leser meines ersten Eintrags, am frühen Morgen nehme man ein großes Glas Aspirin - auf dass das dumme Gefühl in mir ein baldiges Ende hat - wenigstens eine kleine Pause einlegt. Also dann: Auf den ersten Eintrag *prost*

2.10.07 10:00


Nichts neues ...

... ansich hat sich auch nur der Wochentag geändert. Die Gefühle sind die gleichen und werden es auch wohl noch einige Zeit bleiben. Zu schade, dass ich mir selbst auch keine Grenzen setzen kann - aber wie auch, wenn man seine eigenen Grenzen nicht kennt, wenn es diese vielleicht auch gar nicht gibt?! Es bleibt eigentlich nur das schlechte Gefühl es wieder und wieder getan zu haben... Aber sonst ist alles prima.

Musikidee des Tages: Muse - Cave

3.10.07 14:56


Frühstück!

Zum Frühstück heute morgen: Eine große Portion Selbsthass, die mich aus dem Schlaf gerissen hat. Um 5:26 Uhr. Ein schöner Urlaub, den ich zur Zeit 'genießen' kann. Wer sagt, dass Urlaub irgendwas mit Entspannung zu tun hat? Zumindest kann ich dem nicht zustimmen. Der grad herrschende Kampf gegen sich und das sogenannte Leben zermürbt und macht müde, sehr müde. Jedoch ist dann da wieder dieser charmante Selbsthass, der einem den Schlaf nicht gönnt. Im Moment ist die Welt einfach zu schnell für mich...
Da bleibt wieder einmal nur die Freude über die Tasse Kaffee neben mir, die Zigarette und ganz besonders die Freude über das Wichtigste im Leben:
 
 
Danke Knöppchen! Und eine Nachricht ans Wetter: Wir beide möchten heute nicht ganz so nass werden, wie gestern.
4.10.07 06:26


Danke Post.

Gestern hatte ich noch über den Verbleib meiner CD aus den USA nachgedacht und schon fast nicht mehr damit gerechnet, dass diese den weiten Weg zu mir findet. Aber Ta-Dah: Heute lag dieses hübsche, kleine, braune Päckchen ganz schüchtern im Briefkasten. Nach wirklich vielen Tagen endlich mal ein ehrliches Lächeln von mir - mit ein wenig Vorfreude auf einen Abend mit dieser großartigen Musik. Obwohl auch ein wenig Angst vor dem Abend vorhanden ist... Musik zum Nachdenken, viele Erinnerungen... zumal ich heute auf dem Weg nach Hause 'ihn' gesehen hab, obwohl ich 'ihn' nun wirklich nie wieder sehen möchte. Dann ist man gerade dabei alles zu verdrängen, zu vergessen und mit einem kleinen Augenblick ist alles wieder in lebendigen Bildern vorhanden. Als wenn ich es vorher geahnt hatte, als ich durch die Stadt lief, getrieben von einer wahnsinns inneren Unruhe ... *sigh* Und dann die (bald schon nervende) Frage einer Bekannten: Wie? Nach zwei Jahren immer noch keine neue Beziehung? Aber genug davon. Die Wäsche sollte gleich fertig sein, Knöppchen wartet und ich sollte auch mal kurz einkaufen gehen.  
5.10.07 15:22


Warum...

... sagen Menschen Dinge, die sie eh nicht einhalten? Hier ein Fallbeispiel: Die Eltern sagen ihrem Kind, dass es jederzeit anrufen kann, wenn es ihm schlecht geht. Sie wünschen es sich sogar ausdrücklich. Jedoch wenn das Kind dann anruft, weil es einsam ist, Angst hat vor sich und der Welt, dann folgendes: 'Wir müssen aber gleich auflegen, sonst wird das zu teuer' Natürlich konnten sie nicht wissen, wie sich das Kind fühlt, denn schließlich ist es ja stark und selbstbewusst. Außerdem möchte das Kind nicht den Eltern den Urlaub vermiesen - allerdings war die Zeit des Telefonates auch zu kurz.

Fazit des gestrigen Abends: Was man sich vornimmt, tritt selten ein. Keine Musik - sondern billiger Rotwein, der heute für die Kopfschmerzen sorgt. Man sollte doch auch beim Wein auf Qualität achten, wenn es einem das Leben schon nicht gibt.  

6.10.07 10:02


Wieder zu Hause...

...  nach einer ganzen Woche Abwesenheit. Im Moment kann ich allerdings noch nicht sagen, wie es sich anfühlt, wieder in den 'eigenen vier-Wänden' zu sein. Die erste Nacht schlecht geschlafen. Viel zu viel wirres Zeug geträumt - aber vielleicht verständlich, wenn man über die vergangene Woche nachdenkt. Die erste meiner zwei Urlaubswochen hatte ich definitiv anders geplant. Aber 'Dinge planen, sich etwas vornehmen' und die letzendlich Umsetzung sind bei mir auf jeden Fall zwei sehr verschiedene Welten. Zumindest hatte ich mir eine ruhige Woche vorgenommen, nach der stressigen Arbeitszeit. Aber ich glaube, gerade das 'zur Ruhe kommen' war das Problem. Es wurde zuviel getrunken, falsch gegessen, nachgedacht ... dann diese Einsamkeit, egal wann oder wo, ständige innere Unruhe und sowieso mein ständiger Begleiter, der Selbsthass - ja da kommt Freude auf. Stolz kann ich mit Sicherheit nicht auf die letzten Tage sein, meine kaputte Hand ist eindeutig auch ein Beweis dafür. Vielleicht fehlt mir wirklich die Person, die mich akzeptiert, wo auch ich mal schwach sein kann, wo es okay ist... nur wo ist diese Person?! Meine Mutter macht sich Sorgen num mich - berechtigt? Ich weiß es nicht ...

Ein kleiner Musiktipp um in die heutigen Montag zu starten: Muse - Starlight (einfach zu schön ...)  

8.10.07 09:43


Tag zwei...

... und irgendwie wird alles nicht besser. Gerade der Nachmittag gestern war einfach nur fürchterlich. Daher jetzt auch der (nützliche?!) Passwortschutz meiner Seite. Es gibt einfach Menschen, die nicht zwingend berechtigt sind, zu wissen wie es mir geht. Wenn ich selbst wenigstens wüsste, warum gerade alles so auseinander bricht, so fürchterlich weh tut - ja, dann könnte ich es auch versuchen zu erklären. Nur fehlt mir dazu einfach selbst das nötige Wissen und ich kann einfach nicht darüber reden. Gestern Nachmittag war ich mit meiner Mutter und dem Knöpp spazieren. Sie stellte wieder die üblichen Fragen, ob es mir nicht gut geht, seit wann das so sei usw. Mir war wirklich nicht danach darüber zu sprechen, zumal ich abends noch Termine hatte und den Kopf eh mit allem anderen voll hatte. Als ich ihr sagte, dass ich jetzt grad nicht darüber reden wollte, reagierte sie folgendermaßen: Sie lief einfach ein ganzen Stück vorraus, drehte sich nicht mehr um und sagte dann eine ganze Zeit kein Wort mehr. Da sie immer wieder ein Taschentuch in der Hand hielt, wird sie auch geweint haben. Natürlich geht es mir seit dem nicht besser, eher bin ich reichlich durcheinander. Ich brauch jemanden, der etwas Stärke für mich zeigt, der mir dadurch hilft - aber so nicht ... ich fühl mich jetzt nur noch mehr hässlich und gemein, weil sie wieder wegen mir geweint hat.

.. und dabei weiß ich doch auch nicht, was los ist ...

Aber vielleicht auch noch etwas anderes: Meine Amazon-Bestellung wurde gestern verschickt. Der Inhalt: "2 Bücher (Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - vielleicht heitert es mich ein wenig auf?! und ein Buch über die vegane Küche, mal sehen wie lange der Vegetarier die vegane Küche erträgt - ich werde sicherlich berichten, denn sobald das Buch eintrifft wird vegan gelebt ... ich bin selbst sehr gespannt, wo ich mich doch noch nicht einmal mit normaler Sojamilch anfreunden kann ... ^^) und natürlich gibt es auch noch etwas für die Ohren: Ein Album von Muse, die Band fasziniert mich irgendwie gerade sehr. Leicht konfuse Musik, passend zur Lebenssituation ... irgendwie. ^^

9.10.07 10:18


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